Beiträge von MTB

    Leute....


    Also jetzt mal im ernst. Hier wird einfach die Einspritzmenge um gute 25% erhöht ohne irgendwas an der Luftzufuhr zu machen und dann wird sich gewundert das das Auto nicht läuft?! Das JCW Kit funktioniert nur im kompletten. (vom Luftfilter etc. mal abgesehen)


    wie Krumm schon mal in einem anderen Thread erwähnt hat- ob JCW oder S Steuegerät, die DutyCycle der Einspritzdüsen ist identisch, BMW hat es sich einfach gemacht, und die Einspritzdüsen um das gleiche Maß vergrößert wie das kleinere Pulley mehr Luft liefet. Einfach nur Düsen und JCW SW zu verbauen kann nur dazu führen das der Mini zu Fett läuft, da die Luftmenge fehlt.

    Das pulley ändert zwar den maximalen ladedruck aber hat im teillastbereich keinerlei Einfluss…! Ich glaub du hast eher ein Problem in anderen Bereichen! Undichtigkeiten zb! Od auch gern der kleine Schlauch des benzindruckreglers…


    Greetz

    Der Kompressor dreht auch im TL breich mit kleinem pulley schneller, entsprechend mehr Luft wird in den Motor gedrückt- die Dorsselklappe Reduziert zwar im TL Breich den Druck vor dem Kompressor und damit auch Ladedruck und Leistung, aber regelt nicht die Luftmenge. Ein schneller drehender Kompressor wird bei gleichem Druck hinter der DK/ vor Kompressor trotzdem mehr Luft fördern.


    Und nein das kann die Lambda Regelung nicht ausgleichen, zumindest nicht in dem maße. Sie wird es sicherlich versuchen, aber die Regelung hat grenzen und ist ja ohnhin nur im Teillastbereich aktiv.

    Richtig, der Hubraum unterliegt je nach Klasse bzw Rennserie einem Faktor bei aufgeladenen Motoren. Kompressoren haben meist 1.4, Turbo 1.7.


    1,6L x 1.4= 2,24L, und damit Läuft zb unser Mini in der RCN in der H4, bis 2.5L Hubraum. R56 müssen H5 bis 3L Starten da 1,6x1,7= 2,72


    Das mit dem 1.4L Motor ist sogar ein gutes Beispiel, hab mal von einem Projekt gehört bei dem ein R53 mit einer Kurbelwelle vom 1.4L One (gab es nicht in Deutschland) aufgebaut wurde um in der 2L Klasse zu starten. über Sinn oder Unsinn solcher Aktionen darf gerne gestritten werden.


    Nichts desto Trotz natürlich kompletter quatsch außerhalb vom Motorsport, denke der wird mal aus jux bei ner Slalom Veranstaltung gestartet sein und das da erklärt bekommen haben. Der Rest der Beschreibung ist auch mehr als dürftig, wenn ich schon von Vollausstattung spreche dann sollte ich vielleicht auch mehr als 3 Fotos von Außen machen

    Was heißt denn "alle Werte"? Ich frag mich immer wie Tuner auf der Straße irgendwas abstimmen wollen ohne im Vorfeld zumindest eine Breitbandlambda zu verbauen? Gehe mal Stark davon aus das es in deinem Beispiel gemacht wurde, aber wir reden hier ja von einem nehezu Serien Mini. Mit den Verbauten Sprung Sonden ist meinem Verständnis nach eine Vernünftige Abstimmmung überhaupt nicht möglich, da man im Vollast bereich eh so Fett fährt das die Sprungsonde keine brauchbaren Werte liefert- wesegen ja auch Serie unter volllast die Lambdaregelung keine Rolle mehr spielt.

    starkes Stück! Vor Allen Dingen wie schön konstant das Drehmoment bleibt- mit etwas mehr Drehzahl wären die 300PS ja nur noch Formsache- 7000 ist ja noch recht zivil

    Also ganz ehrlich, mit diesem Unterdruck Krempel hab ich auch nie gute Erfahrungen gesammelt.


    Besorge mal ein gerät das mit Überdruck arbeitet und dann entlüftest du folgendermaßen:


    Nehmerzylinder abschrauben und hoch halten, Entlüftungsschraube höchster Punkt. Entlüftungsschraube aufdrehen und warten bis keine Luft mehr komm. Dann den Zylinder langsam mit der Hand zusammen drücken, bis zum Anschlag. Dann gaaaanz langsam den Zylinder wieder ausfahren lassen, aber so langsam das trotzdem noch Bremsflüssigkeit aus der Entlüftungsschraube kommt (sonst zieht das System sich wieder Luft rein)

    Das zusammen drücken und entspannen kann man 2-3 mal wiederholen um ganz sicher zu sein

    Dann die Entlüftungsschraube zu drehen und fertig ist.


    So habe ich bisher die besten Ergebnisse erzielt

    Nein, Sattelhalter sind nicht inklusive. Man braucht außerdem noch Bremsleitungen und halt Scheiben/ Beläge- dafür hat man dann alles frisch.



    Dazu muss man sagen- Bremsbeläge sollte man zumindest bei Sportlichem Einsatz einbremsen- Rennbremsbeläge so wie so grundsätzlich. Auch 1.11 oder selbst MA45B stinken beim ersten mal warm werden. Nichts desto trotz- gerade Hockenheim ist für die Bremse heftig, das ein Serienbelag da die Flatter macht ist normal, da kann man einbremsen so viel man will. Wie du schon geschrieben hast- für Rennstrecke braucht man geeignetes Material, und am Belag hängt es halt. Auch eine AP Bremse ist mit Textar Belägen nur begrenzt Rennstreckenfest ;)


    Deswegen wie bereits geschrieben- man sollte sich Gedanken um sein Anforderungsprofil machen und danach das Material auswählen- die R56S oder JCW Bremse ist so oder so aber ein gutes update, ich fahre selbst im Alltags R55 die größere Bremse vom S- da aber mit normalen Straßen Belägen weil es eben ein Alltagsauto ist.

    Hier gibt es alle Infos


    r53-forum.de/forum/thread/?postID=30956#post30956


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    Die Sättel waren nach dem Neuaufbau nie im Einsatz.


    Die 1.11 funktionieren (wie eigentlich jeder gute Langstreckenbelag) mit Serienscheiben, bzw Brembo HC. ich rate nur dringend zur geschlossenen Scheiben, von gelocht/ geschlitzt kann ich nur abraten. Alternativ Tarox Zero. Aber wie gesagt, ich bin eigentlich immer Serienscheibe gefahren, das funktioniert.

    Kann man in meinen Augen problemlos im Alltag fahren, quietscht nur manchmal. Man sollte sich nur die Frage stellen ob man so teure Beläge wirklich Täglich im Alltag fahren möchte- wenn das Auto nur sehr selten im Rennstreckeneinsatz ist gibt es da auch sicherlich alternativen. Die Beläge würde ich nur verwenden wenn ich wirklich regelmäßiger auf die Strecke gehe und auch sonst das Auto mehr als Spaßauto sehe. Ist ein wenig wie Semis im Alltag. Geht, macht aber wirtschaftlich nicht so viel Sinn. Und wer zB. wirklich (ist eher selten) sein Alltagsauto im Trackdayeinsatz hat hat meistens auch nen Extra Radsatz dafür, und da könnte man dann auch eben schnell die Beläge wechseln...


    Wie gesagt, kommt immer sehr stark auf das Anforderungsprofil an- man sollte sich halt immer fragen wie viel Stecke fahre ich wirklich uns wenn, wie ambitioniert. Und danach die Beläge auswählen. Wie man es bei Reifen auch macht.

    Wie Sascha schon geschrieben hat- ein paar Runden bei mäßigem Tempo packt auch die Serien Bremse- ist dann nur eine Belag Frage.

    Wie viele Runden am Stück? Bei welchen (angepeilten) Rundenzeiten?


    Die Frage ist wie wichtig dir die Performance und Standfestigkeit ist, und ob du bereit bist nicht zugelassene Beläge zu fahren. Denn ganz einfach gesagt- obwohl kleiner, ist die R56S Bremse mit einem nicht zugelassenen Rennbelag der R56 JCW mit Serienbelägen meilenweit überlegen.

    Solltest du zB. mehrere Runden am Stück fahren, und das bei entsprechenden Rundenzeiten, (8:30 und tiefer) wird auch eine R56 JCW mit Serien Belägen zu klein sein.


    Ich war mit der R56S Bremse und Ferrodo 1.11 Belägen immer sehr zufrieden, auch im Harten Rennstreckeneinsatz. Ja, mein R50 ist leichter und schwächer, bei einer GP Strecke wird die Bremse beim R53 sicherlich an ihre Grenzen Stoßen, aber für die Nordschleife reicht das im Touri Verkehr in meinen Augen immer. Eintragbar ist die auch sicherlich, wenn man aber mal ehrlich ist- die fällt eh keinem auf, sieht ja nun mal aus wie eine Serienbremse. Solltest du an so was Interesse haben, ich hab noch einen Satz R56S Sättel komplett überholt und optimiert zuhause liegen.

    Ich fahre die Vipec ECU im R50 mit Einzeldrosseln und im Alpha N Betrieb, also ohne MAP Sensoren (bzw nur einen, der ist aber nur für Korrekturen für Umgebungsdruck und Temp) daher nicht so ohne weiteres zu vergleichen. Meine Abstimmung Frederic Förster gemacht, am besten kommt man an ihn über krumm1967 dran


    Das ganze ist ein Traum, wenn die TÜV Thematik nicht wäre könnte man mit dem Motor stressfrei morgens zum Bäcker fahren (was ich in der Abstimmungszeit auch gemacht habe) wir haben das ganze in bestimmt 5-6 Sitzungen auf der Straße abgestimmt und Frederic hat wirklich für jedes Problem oder jeden Wunsch von mir eine Lösung gefunden. Das mein Motor beim Gas wegnehmen aus geht hatte ich nicht, aber auf der Rennstrecke bei abruptem last reduzieren (von 100% auf sagen wir 50-60% Gas ) eine Art verschlucken und damit kurzzeitig 0% Last. Unterm strich war das nachher eine Kombination aus Gaspedalkennlinie und dem zu starken reduzieren der Einspritzung, da gab es wohl eine Art Rampe bzw Verzögerungsglied in der Regelung die zu Aggressiv eingestellt war. Also wie gesagt, Federic kann ich nur wärmstes empfehlen, meine Abstimmung wäre wirklich alltagstauglich und das ist bei einem Einzeldrossel Saugmotor auch nicht gerade selbstverständlich- meine Schwungmassen sind ja noch mal deutlich geringer als bei euch- aber wie gesagt, der läuft auch über Alpha N, daher nicht direkt zu vergleichen

    Davon abgesehen- die Lösung mit den klemmschrauben ist zwar schön einfach zu montieren, schreit für mich aber nach Unwucht und erhöhtem Riemenverschleiß. Gefällt mir bei einem so hoch drehenden Teil überhaupt nicht.

    Ja siehst du falsch. :D


    Wenn man den Gundkreis sagen wir von 30 auf 29mm verringert, aber sonst alles gleich lassen würde (funktioniert so natürlich nur bedingt) hat man an der Nocke selbst 0,5mm mehr Hub- je nach Übersetzung entsprechend mehr am Ventil. Ein früheres öffnen und und späteres Schließen ist so natürlich auch möglich- durch den kleineren Grundkreis kann ich den neuen Nocken ja etwas breiter ausführen und so das Ventil früher öffnen lassen. Wie gesagt, Voraussetzung ist das die Hydros das noch ausgleichen können, und das geht natürlich nur begrenzt man den Grundkreis ja nicht beliebig klein ausführen kann.

    Man braucht auch nicht etwas "drauf schleifen". Es wird "einfach" der Grundkreis der Nocke verringert, dadurch ist dann überschüssiges Material an der Serienocke vorhanden.

    Das geht natürlich nur so lange wie die Hydros Serie noch nicht komplett ausgefahren sind und den kleineren Teilkreis noch ausgleichen können und man kann natürlich keine Extremen Geometrien auf eine Serien Nocke schleifen. Aber ein bisschen mehr Hub und aggressivere Steuerzeiten gehen schon.

    Das ist auch bei Sport Nocken gang und gäbe, meine Newman hat auch einen kleineren Teilkreis als die Schrick, damit die höheren Nocken noch an den Tulpen der Zündkerzen vorbei kommen.