Lightweight Mini Racecar Projekt

Liebe Leute...

WIR SIND WIEDER DA!

Wir befinden uns jetzt mit aktuellster Software bei einem neuen Anbieter auf einer ordentlichen Plattform.

Noch ist nicht alles überspielt...
...das liegt daran, dass die Arbeit hinter den Kulissen nicht ohne gewesen ist.

Mehr dazu in diesem Thema:
https://r53-forum.de/forum/index.php?thread/5470-unser-großes-foren-update-ist-abgeschlossen/

Sebastian
  • Hallo an alle,

    ich bin Kev, komme aus dem tiefsten Schwabenländle und möchte mit euch hier die Verwirklichung meines Traums teilen: den Aufbau eines Rennwagens aus einer blanken Rohkarosse.

    Manche von euch kennen mich vielleicht schon von meiner Instagram-Seite lightweight_mini (Achtung, Spoiler!).

    Ich dachte, es wäre eine gute Idee, die ganze Geschichte des Aufbaus nochmals zu erzählen, da ich hier mehr ins Detail gehen kann. Auf Instagram muss ich die Beitragsbeschreibung immer etwas kürzer halten.

    Nun, wo fange ich an? Vielleicht erstmal bei meinem alten R53, mit dem vor gut 7 Jahren alles begann.

    Die Geschichte ist relativ schnell erzählt: Mein Vater besaß einen BMW 320 E30, und ich schraubte schon als Kind mit ihm zusammen. Meine Mutter hatte früher einen Classic Mini, und mein bester Kumpel holte sich irgendwann einen R53. Als ich das erste Mal damit gefahren bin, war es um mich geschehen. Kurze Zeit später kaufte ich mir ein JCW Facelift-Modell.

    Screenshot_20250208_231153_Gallery.jpg

    Natürlich blieb das Auto nicht Serie. Bereits nach kurzer Zeit folgten die R53 typischen Standardmodifikationen. 15er Pulley, GP Software, Krümmer von Marco Günther ohne Vorkat, Gp- Flügel, ST Fahrwerk, ATS DTC Felgen usw.

    IMG_20200222_201132.jpg

    relativ zeitgleich erfolgte bei mir der Einstieg in den Motorsport und ich war zwei ganze Saisons als Rallye Co-Pilot aktiv. Absolut geile Erfahrungen gesammelt, aber ich wollte selber fahren, am Besten mit dem Mini!

    Nun Rallye ist mega, aber mich haben Tourenwagen auch schon immer sehr fasziniert und ich beschloss den Mini für die Rundstrecke als Tracktool umzubauen, da hab ich das Auto viel mehr gesehen.

    Überrollkäfig, große Bremse, einmal alles Leerräumen und Erleichtern, das typische Spiel. Sah dann am Ende so aus.

    DSCF9899.jpg

    kurze Zeit später folgten die ersten Einsätze auf verschiedensten Rennstrecken bei Trackdays und Touristenfahrten. Hier ein paar Impressionen.

    Screenshot_20250209_001702_Gallery.jpg

    Screenshot_20250209_001751_Gallery.jpg

    Das ganze ging über 3 Jahre immer so weiter und das Auto wurde stets weiter optimiert, schneller gemacht und ich entdeckte meine Leidenschaft im Schrauben und Tüfteln. Besonders das Erleichtern des Autos machte mir große Freude.

    Die perfekte Stelle um die für mich wohl prägenste Person zu erwähnen: Tom Bräuer! (Bekannt als MTB hier im Forum).

    Wie so viele wollte ich bei ihm einen Satz seiner bekannten Leichtbau Fußstützen kaufen, über die Jahre hat er mich nun (hoffentlich) lieb gewonnen und hat mich ziemlich an der Backe. Spaß beiseite, seine technischen Lösungen sind Wahnsinn und sein R50 ist für mich der geilste Track Mini.

    Über die Jahre kann man nun eigentlich sagen das mein halbes Auto aus Teilen von ihm besteht und er mich von Anfang an auf meinem Weg im Motorsport begleitet, danke dafür!

    Zurück zum Mini, das Ding wurde immer radikaler und war auch irgendwann nicht mehr für die Straße zugelassen. Sah dann irgendwann so aus:

    Screenshot_20250209_003517_Gallery.jpg

    Ich gehe hier mit Absicht nicht zu sehr ins Detail, es gibt später irgendwann moch genug infos über die Spezifikationen.

    Die meisten Rennstreckenkilometer habe ich auf dem Hockenheimring absolviert, meine Heimstrecke.

    Meine bis dato aktuell schnellste Rundenzeit gibt es hier zu sehen:

    Externer Inhalt m.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Absolut keine perfekte Runde auf den runtergerockten Kumho V70 Semis, aber ich bin damit sehr happy!

    Da geht natürlich noch einiges mehr wenn alles passt und ich wollte mit dem Auto auch ursprünglich weiter angreifen...durch einige Umstände und Zufälle hatten sich dann aber doch andere Dinge ergeben. Womit wir nun beim Beginn des Projekts angekommen sind.

    Mein ursprünglicher Plan war es den schwarzen Mini weiter umzubauen und eine Zelle einschweißen zu lassen. Als ich dann aber eines Tages am Nürburgring in einer Schrauber Halle vor mehreren R53 Karossen (unter anderem Challenge Autos) stand und eine davon auch zu verkaufen war... kam alles etwas anders als geplant. Ich kaufte mir eine Karosse inkl. Raceparts CC FIA Zelle und einigen Carbonteilen...ein guter Deal, schließlich war das alles was ich immer haben wollte!

    Also Hänger geschnappt und das Ding ins Schwabenländle gefahren, abgeladen und erstmal überlegt was ich den jetzt eigentlich genau mache...

    IMG_20230609_144847.jpg

    Ich bin mal gespannt wer als erstes schreibt wo ich die Karosse gekauft hab.

    Nun hier beginnt meine Reise und ich schreibe schon bald weiter!

  • So also dann beginnen wir mal bei Stand 0 mit der Karosse:

    Zum Zeitpunkt des Kaufs war mein schwarzer Mini (von mir immer Mini 1.0 genannt) noch einsatzbereit und ich bin damit auch weiterhin gefahren. Mehrere Ideen sind mir in den Sinn gekommen. Baue ich ein komplett neues Auto auf und verkaufe den 1.0? Schlachte ich das Auto und übernehme alles? Nehme ich die Karosse so wie sie ist oder lackier ich sie um? Nach welchem Reglement richte ich mich? Was und wo will ich überhaupt fahren?

    Ich hab wirklich viel überlegt und war mir unsicher. An der Karosse gab es auch einige Punkte, die mir so noch nicht gefallen haben.

    Irgendwann wurde aber immer klarer, dass es für mich nur einen Weg gibt der sich verdammt richtig anfühlt, mir am meisten Spaß bereiten wird und finanziell auch am meisten Sinn macht.

    Wer mich kennt weiß, wenn ich was durchziehe, dann richtig und so krass wie möglich! Ich will immer das Maximale rausholen und habe genaue Vorstellungen.

    Im Prinzip kann man sagen, dass mir an der Karosse die Zelle gefallen hat, aber der Rest noch nicht, da ich noch großes Gewichts- und Optimierungspotenzial gesehen hab.

    Natürlich muss man sich an dieser Stelle genau überlegen was man macht, um das Auto auch einsetzen zu können.

    Mir gehts ja ums Schrauben und Tüfteln, also will ich so viel wie möglich modifizieren - beißt sich natürlich mit sehr vielen Reglements. Straßenzulassung stand nie zur Option, da hab ich keinen Nerv mehr dazu.

    Also was ist wenn man einfach bauen will worauf man Bock hat? Mehrere schlüssige Dinge haben sich dann doch in meinem Kopf ergeben!

    Hier also nun der Plan:

    Wie leicht und schnell bekomme ich einen R53?

    Tom hat mit seinem R50 die Messlatte verdammt hoch gesetzt. Aber beim Kompressormodell muss es ja auch mal jemand auf die Spitze treiben.

    Das Auto soll hauptsächlich bei Trackdays eingesetzt werden und ich möchte auf Zeitenjagd gehen. Beispiel: Die schnellste Nordschleifen BTG Runde mit einem Kompressor R53, die ich kenne, liegt bei 8 Minuten glatt und die steht schon eine Weile.

    In Hockenheim hab ich das klare Ziel auf der GP Strecke unter 2 Minuten zu fahren.

    Ich möchte einfach wissen was möglich ist mit meinen Fähigkeiten.

    Was mir aber vor allen Dingen am Wichtigsten ist, Spaß haben bei meiner Leidenschaft und wenn das, was ich da baue auch auf der Rennstrecke funktioniert, ist das für mich das schönste Gefühl.

    Zusätzlich möchte ich das Auto in der Zukunft bei der NAVC Amateur Bergrennmeisterschaft einsetzen. Hier gibt es die Gruppe 2, Klasse 12. Eine Kategorie in welche der R53 reinpasst und das Reglement ist extrem offen, gefällt mir sehr!

    Zur finanziellen Sache: Der Mini 1.0 wird geschlachtet und sehr vieles übernommen. Es stecken so viele Arbeitsstunden und Geld in den Teilen, das wäre zu schade und ich würde das Geld bei einem Komplettverkauf nie wieder sehen.

    Soviel mal zur Vorgeschichte, nun geht das Projekt endlich los, mein Kopf explodierte vor Ideen und Tatendrang, also gib Ihm.

    Schritt 1, unnötige Bleche, Halter und Gewinde entfernen Stufe 1: Alles wo nicht mehr benötigt wird kann raus. Ist halt immer die Frage ob man sich, je nach Einsatzzweck des Autos, die Mühe und Zeit gibt... ich kann deshalb verstehen, dass dies der Vorbesitzer nicht gemacht hat. Ich hatte aber richtig Bock darauf und kann das nicht sehen.

    Screenshot_20250210_163401_Gallery.jpg

    Direkt mal 6 Kg herausgeschnitten.. das wird später noch mehr.

    Im nächsten Schritt wurde es dann direkt mal komplett extrem und es kam zum "Point of no return". Kurz und schmerzlos habe ich das originale Dach ausgetrennt, alles gelöchert und weitere unnötige Gewinde entfernt. Bekanntes Bild wie bei Tom, ich konnte mir ja von ihm abschauen was geht.

    Screenshot_20250210_163416_Gallery.jpg

    Über 10 kg wog das originale Dach.

    An diesem Punkt waren bereits runde 20 kg aus der Karosse entfernt. Zu Beginn des Projekts hatte ich leider noch nicht die Möglichkeit das Auto zu wiegen, weshalb ich leider nie ein Startgewicht ermittelt habe. Ich weiß aber trotzdem wieviel ich am Ende eingespart habe, ihr könnt ja jetzt schon mal schätzen.

    Ganz schön viel Text, deswegen gibts hier einen Cut, ich schreibe aber schon bald weiter.

  • Part 2 Karosse:

    Fleißig wurden weiterhin alle unnötigen Dinge entfernt und gelöchert wo es nur ging.

    Ich kann mit Stolz sagen, dass an der Karosse kein einziger Halter, Gewinde oder Sonstiges mehr ist, wo nicht benötigt wird. Hunderte Male hab ich alles gecheckt und geschaut wo man noch etwas holen kann.

    Selbst die Halter für die Türscharniere wurden durchbohrt. Die Summe macht es am Ende aus.

    20240917_145051.jpg

    Im nächsten Step beschloss ich den kompletten Unterbodenschutz, als auch alle Nahtabdichtungen im Innenraum zu entfernen, Rennautos brauchen das nicht.

    Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, da ich Schwabe bin, hab ich mich natürlich für die günstigste entschieden... Flex und Drahtscheibe... die größte Sauerei die ich wohl jemals veranstaltet habe.

    Die letzten Überreste an schwierigen Stellen wurden mit kleinen Drahtbürstaufsätzen für Dremel und Akkuschrauber entfernt. Ums aber wirklich auf die Spitze zu treiben kam am Ende noch Zahnarztwerkzeug zum Einsatz, um selbst die allerkleinsten Pfrimmel zu entfernen.. warum ich das so penibelst gemacht hab, erfahrt ihr wenn ihr weiterlest... erstmal nun aber Bilder.

    IMG_20231014_172319.jpg

    Screenshot_20250211_164240_Gallery.jpg

    Screenshot_20250211_164250_Gallery.jpg

    Screenshot_20250211_164315_Gallery.jpg

    Und weil ich so verrückt bin hab ich alles zusammen gekehrt, in einem Eimer gesammelt und am Ende gewogen...

    IMG_20231101_134329.jpg

    7,3 Kg (Der Eimer wurde vorher tariert um sein Eigengewicht zu berücksichtigen).

    Das hat sich auf jeden Fall gelohnt!

    Wie ich bereits geschrieben hab, arbeitete ich sehr penibel und das hatte einen bestimmten Grund.

    Nach langem Überlegen während des Prozesses vom U-Schutz entfernen, beschloss ich als nächsten Schritt die Karosse einmal komplett durchzuschweißen, um wirklich das Maximale an Steifigkeit herauszuholen. Speziell die Bereiche der Döme und Stellen die Verwindung verursachen, wollte ich verstärken.

    Die ganze Aktion hat unglaublich lange gedauert. Ich hatte noch nicht viel Erfahrung beim Schweißen von Karosserieblech und habe mich lange eingelesen was man überhaupt wo für Rennautos nachschweißt, denn hier kann man viele Fehler machen und ich wollte das Fahrverhalten ja nicht verschlechtern.

    Im Prinzip wird nur innerhalb der Dome geschweißt, ist auch besser bei einem Crash. Manche Bleche sollen sich ja verformen und evtl. will man das Auto auf einer Richtbank ja auch mal wieder gerade ziehen.

    Hitzeverzug ist auch ein großes Problem bei Dünnblech also hab ich mir alle Zeit der Welt gelassen. Am Ende sah das Ganze dann so aus:

    IMG_20231124_125810.jpg

    Screenshot_20250211_170524_Gallery.jpg

    Screenshot_20250211_170511_Gallery.jpg

    Da ich wie bereits erwähnt Brutzler vom Hinterhof bin, habe ich die Schweißnähte anschließend ordentlich abgeschliffen. Mir war wichtig immer saubere Wurzeln zu haben, allerdings habe ich dadurch immer zu viel Material reingebraten. Das war für mich wirklich learning by doing.

    Um natürlich auch hier wieder meinen Tick auszuleben wurde alles an Metallstaub eingesaugt, zusammengekehrt und mit dem Schweißdraht gegengerechnet.

    Ich hab über 4,5 kg Schweißdraht reingeballert, konnte aber ca. 3,6 kg wieder rausschleifen. Der Eimer wurde selbstverständlich wieder tariert. Sagen wir grobe 1Kg Gewicht ging also wieder rein ins Auto.

    IMG_20231223_213049.jpg

    Für U- Schutz entfernen, Schweißen und Nähte abschleifen gingen locker 150 Arbeitsstunden drauf. Wahnsinn wenn ich daran grade zurück denke. Ob sich das Durchschweißen bemerkbar macht weiß ich nicht, bei der späteren Belastung wird es aber helfen und ich hab auf jeden Fall meine Schweißfähigkeiten verbessern können, allein das war es mir wert!

    Mit Schweißarbeiten wird es auch im nächsten part dann weitergehen.

  • Part 3 Karosse:

    Ich beschloss Cabrio Streben zur Versteifung anzuschweißen. Leicht und bringt evtl. ein bisschen was.

    Screenshot_20250211_170511_Gallery.jpg

    Um die Schweißnähte zu versiegeln und zu schützen habe ich Brantho Korrux Rostschutz Grundierung aufgetragen.

    IMG_20231223_213217.jpg

    Sah etwas wild aus und der Lack hat auch gut dick aufgetragen. Ich hab ihn dann auch etwas später wieder verschliffen um schon mal leichte Unebenheiten im Blech und Spuren vom vielen Flexen anzugleichen.

    Weiter gings dann mit dem nebenbei Projekt Lenkstockhalter.

    Der originale Aluträger war noch im Auto und er wurde von mir bereits erleichtert, allerdings war ich damit nicht zufrieden, weil das einfach leichter geht. Am liebsten wär mir es gewesen, wenn die Zelle schon eine eingeschweißte Querstrebe gehabt hätte.

    Nach langem Grübeln beschloss ich mir doch etwas selbst zu bauen und fragte Tom ob er mir die Lenkstockaufnahme von sich nachfertigen kann. Zusätzlich besorgte ich mir noch ein 40er Chromoly Rohr und L- Winkel.

    Bevor ich mit dem Bau anfangen konnte, musste aber erstmal der originale Träger raus und der war sehr hartnäckig. Die Zelle war so gebaut, dass man das Teil nicht einfach demontieren konnte, also musste ich den Träger in hundert Stücke zerflexen, sehr mühsam.

    Außerdem hat Tom seinen Lenkstockhalter so konzipiert das ein originaler Halter an der Spritzwand als Lehre fungiert. Was hat der Kevin gemacht? Fleißig Blech ausgetrennt und den Halter natürlich schon längst im Altmetall entsorgt. Also musste ich den erstmal wieder aus einem Schlachter besorgen und anbringen...

    Dann gings aber los!

    20240418_154643.jpg

    Wilde Konstruktion zum Ausrichten, hat aber perfekt funktioniert!

    20240511_193219.jpg

    Anschließend verschweißt, war ja so langsam in Übung! Hab leider gar kein Bild vom Ausrichten der L- Winkel, leider erst im fertigen Zustand. Diese kamen an die Enden vom Rohr und werden an den originalen Gewinden verschraubt.

    Anschließend gings noch etwas ans Feintuning, hier erstmal die fertigen Enden:

    20240514_170647.jpg

    Und um das Maximale wieder rauszuholen, wurde der Lenkstockhalter gelöchert wie ein Schweizer Käse.

    Screenshot_20250212_162710_Gallery.jpg

    Sah genau so aus wie ich mir das vorgestellt hatte!

    20240514_164658.jpg

    Und am Ende natürlich die Frage was hat es gebracht?

    20240514_164400.jpg

    2360 Gramm wog der fertige Halter, der originale wiegt über 5 Kg... nach extremen Erleichtern dann noch 3,5 Kg. Also nochmal über 1 Kg gespart. Sieht halt auch optisch richtig geil aus und das Cockpit wird sowieso sehr minimalistisch gestaltet. Ich werde kein Armaturenbrett montieren, dafür gibt es leichtere Lösungen.

    Mir ist dann noch eingefallen, das ich die Dome mit Blechen versteifen wollte.

    20240917_144409.jpg

    Hab leider nur das Bild gefunden wo ich angefangen habe die Teile anzupassen, aber man kann sich dadurch vorstellen was ich gemacht habe.

    Im nächsten Part gehts dann um die Anpassung der Anbauteile.

  • Part 4 Karosse:

    Natürlich machte ich mir weiterhin Gedanken ob es an der bereits extrem bearbeiteten Karosse Dinge zum Erleichtern gibt, allmählich ist mir aber nicht mehr viel eingefallen. Die Schweißarbeiten hatte ich auch weitestgehend abgeschlossen, also hab ich angefangen die Anbauteile anzupassen.

    Mein Ziel ist prinzipiell das Auto funktional und simpel zu bauen, weshalb ich beschloss so viele Anbauteile wie möglich mit Schnellverschlüssen zu montieren. Reparaturen, Reinigung, Verladung, es gab für mich viele schlüssige Gründe und Vorteile.

    Ich benutze weitestgehend Druckknöpfe aus Ebay und Aerocatch Verschlüsse. Die typischen Stiftverschlüsse mag ich aus aerodynamischen Gründen nicht.

    Zusammen mit der Karosse kaufte ich Türen, Heckklappe und Motorhaube aus Carbon, von der Firma Alsatec. Verabeitungstechnisch und Passform extrem gut, allerdings gab es noch Erleichterungspotenzial.

    Als erstes hab ich mal Windlauf und Kotflügel montiert, dann die Aero Stoßstange, welche bereits beim Mini 1.0 über Schnellverschlüsse abnehmbar war (da gibts im späteren Verlauf noch Bilder dazu).

    Nun ging es an die Haube. Das Innenleben wurde komplett entfernt, dass quasi nur noch die Carbon Außenhaut übrig blieb. Ein großer Vorteil ist nun auch, das ordentlich Platz im Radhaus sein wird.

    Die Haube sollte mittels Schnellverschlüsse komplett abnehmbar sein.

    Dadurch fand ich auch wieder etwas zum Erleichtern... durch den Wegfall der Haubenscharniere konnte ich die eingeschweißten Befestigungsgewinde an der Karosse entfernen.

    Die Halter für die Aerocatch werden an den Längsträgern mittels Einziehmuttern befestigt, aber damit die Haube auch im Zweifelsfall geschlossen bleibt, hab ich im Frontbereich noch Druckverschlüsse angebracht, wofür ich kleine Halter bauen musste.

    20240608_170703.jpg

    Die Haube ist ausgestattet mit großen Entlüftungen von GP Garage und Tom hat mir einen Satz Blenden als Ersatz für die Scheinwerfer gebaut, die wollt ich nämlich weglassen. Nachdem alles sauber angepasst war hieß es Probestecken und ich hab mich total gefreut als das Auto zum ersten Mal ein Gesicht hatte!

    20240611_152549.jpg

    Screenshot_20250213_164046_Gallery.jpg

    Hat mich sehr motiviert das zu sehen.

    Die Haube wiegt unter 5 kg mit allen Anbauteilen.

    Screenshot_20250213_164052_Gallery.jpg

    Dann ging es weiter mit der Heckklappe. Hier nutzte ich ein ähnliches Prinzip aus Aerocatch und Druckverschlüssen.

    Im oberen Bereich Aerocatch und unterhalbs hab ich wieder Halter angeschweißt. Auf dem Bild ist auch zum ersten Mal das GFK Dach von Timeless montiert, auch hier war wieder einiges an Anpassungsarbeit notwendig damit es sauber sitzt.

    Screenshot_20250213_162737_Gallery.jpg

    von Innen hab ich das Ganze Innenleben entfernt, sieht ziemlich geil aus mit dem Carbon.

    Screenshot_20250213_162320_Gallery.jpg

    Hier nun montiert inkl. dem Mini Technik Bräuer Flügel, von dem ich weiterhin begeistert und überzeugt bin.

    Screenshot_20250213_162811_Gallery.jpg

    Die Heckklappe wiegt inkl. dem großen Aluflügel unter 6 kg.

    Screenshot_20250213_164453_Gallery.jpg

    Auch die Seitenschweller werden mit Schnellverschlüssen montiert.

    Ja ich weiß, die Aero Schweller sind inzwischen selten und in die bohrt man eigentlich nicht. Allerdings für mich essentiell, ich hatte immer Probleme auf den Autoanhänger zu fahren, den ich nutze. Der kann leider nicht kippen und jedes mal Unterlegen der Rampen und Hinterräder vom Zugfahrzeug ist nervig.

    sah so dann aus:

    Screenshot_20250213_164753_Instagram.jpg

    Wenn die Schweller schon durchbohrt sind kann man sie auch weiter Erleichtern, also hab ich noch die Einstiegsverkleidungen abgeschnitten. auch bei der Heckstoßstange hab ich ordentlich Material entfernt, wieder über 1 Kg gespart.

    Screenshot_20250213_165736_Instagram.jpg

    Die Heckstoßstange zeige ich mal bewusst noch nicht, dass wird sehr wild.

    Von den Türen wirds dann auch später noch ein Bild geben.

    Aber damit waren schon mal die ersten Arbeiten erledigt, damit das Ganze später mal nach Auto aussieht und die Optik stimmt.

  • Dieses Thema enthält 81 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!